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Wie befülle ich einen Gabionenzaun?

Jedem bleibt selbst überlassen, welches Material man für das Auffüllen der Gabionen nutzt. In jedem Fall ist bei dem Gabionenzaun jedoch eines sehr wichtig und so sollte im Vergleich zu der Maschenweite der Gabionen auch das genutzte Material größer dimensioniert sein. Die Gabionen werden damit entsprechend befüllt, damit das Füllmaterial nicht aus den Maschen herausfällt. Bei dem Material ist zudem wichtig, dass es frostschutzsicher ist, denn auch in der kalten Jahreszeit soll die Stützmauer die gewohnte Steifigkeit und Festigkeit haben. Neben dem Material ist auch das Befüllen optisch und technisch entscheidend. In der Regel benutzt man Bruchsteine oder Natursteine. Auch Schotter ist als Material geeignet, wenn es sich um sehr engmaschige Gabionenkörbe handelt. Gelegentlich genutzt werden auch Stroh, Tannenzapfen, Rinderstücke, Pflastersteine oder Glasbrocken.

Die Distanzhalter spielen eine wichtige Rolle

Die Last der Materialien sollte man immer gleichmäßig auf die Gitter verteilen und deshalb bieten sich die Distanzhalter an. Ohne Distanzhalter kommt es vor, dass die Gabionen aufgrund der Last der Steine dann ausbauchen. Es gibt je nach Hersteller eine unterschiedliche Menge an Distanzhaltern und meist gibt es 15 Distanzhalter bei einem Quadratmeter Ansichtsfläche. Abhängig von der Steingröße und dem Steingewicht kann es vorkommen, dass man auch mehr Distanzhalter benötigt. Biegen sich beim Befüllen des Gabionenzauns die Drahtgitter nach außen, dann sollte man besser mehr Distanzhalter nutzen. Die Hersteller teilen in der Regel mit, welche Anzahl der Distanzhalter für das Befüllmaterial ideal ist.
Die Distanzhalter sollte man dann immer gleichmäßig verteilen. Um die Distanzhalter vor Beschädigungen zu schützen, kann man Kanthölzer mit in das Gitter schieben. Nach dem Befüllen lassen sich die Hölzer einfach wieder herausziehen.

Wie werden die Gabionenzäune am besten befüllt?

Ein sehr schönes Resultat kann man erzielen, indem man große Kiessteine oder Bruchsteine mit der Hand in die Gabionen einfüllt. Bei den Steinen kommt dabei die flache Seite am besten nach außen. Kleine Steine kann man sehr gut mit Hilfe eines Eimers in die Gabionen kippen. Die Gabionen können in der Höhe von etwa 20 bis 25 Zentimeter über die gesamte Länge befüllt werden. Danach stößt man die Gabionen vorsichtig an. Dadurch kann man die Steine etwas rütteln, damit sich die Hohlräume schließen. Damit steht der Gabionenzaun umso stabiler. Das Gesamtbild ist damit ordentlich und so wird weitergemacht, bis dann bis oben alle Gabionen befüllt sind.